Wie wird ‚tu quoque‘ richtig ausgesprochen?
Der Fehlschluss ‚tu quoque‘ wird [tuː kvoːkvə] ausgesprochen.
Der Fehlschluss ‚tu quoque‘ wird [tuː kvoːkvə] ausgesprochen.
Red Herring bzw. Red Herring Fallacy ist ein Argument, mit dem bewusst ein Nebenthema eingeleitet wird, um vom eigentlichen Thema abzulenken.
Damit sollen Schwächen kaschiert oder unangenehme Themen umgangen werden.
Beispiel:
In einer Talkrunde wird ein Politiker zu Korruptionsvorwürfen befragt. Er antwortet, indem er den Schwerpunkt auf die Fehltritte seines politischen Gegners lenkt:
„Wir sollten uns eher Gedanken darüber machen, ob jemand wie XY geeignet ist, unser Land zu führen. Es ist eine Schande, was er sich in der letzten Woche wieder geleistet hat.“
In diesem Beispiel reagiert der Politiker nicht auf die Vorwürfe gegenüber seiner Person, sondern lenkt ab, indem er einen politischen Gegner kritisiert.
Sein Ziel ist, das Gesprächsthema so zu verändern, dass die Zuschauenden die ursprüngliche Kritik an seiner Person vergessen.
‚Whataboutism‘ ist ein Diskussionsstil, bei dem auf Kritik oder eine Anschuldigung mit einer Gegenfrage zu einem anderen Thema reagiert wird. Es handelt sich um eine Unterart des Ad-hominem-Arguments.
Die Gegenfrage lenkt vom eigentlichen Thema ab und die eigene Verantwortung wird heruntergespielt.
Als ‚Totschlagargument‘ wird ein sog. ‚Scheinargument‘ bezeichnet, das vorgebracht wird, um Gesprächspartner/-innen zu verunsichern und ihre Argumente als haltlos darzustellen.
Totschlagargumente sollen das Gegenüber überrumpeln und unliebsame Gespräche beenden.
Wenn jemand ein Totschlagargument liefert, kannst du Folgendes tun:
Red Herring gilt in der Argumentationstheorie als Trugschluss bzw. Fehlschluss.
Ein Trugschluss bedeutet, dass das vorgebrachte Argument nicht aufgegriffen und belegt bzw. widerlegt wird. Vielmehr wird vom eigentlichen Thema abgelenkt.
Red Herrings sind inhaltlich irrelevant für das ursprüngliche Thema. Sie gelten daher auch als Scheinargumente.
Scheinargumente sind nur ‚scheinbar‘ Argumente, da sie eine aufgestellte Behauptung inhaltlich nicht belegen. Sie zielen darauf ab, jemanden zu verunsichern oder vom eigentlichen Thema abzulenken.
Scheinargumente gelten als unsachlich und manipulativ.
Ein Beispiel ist das sog. ‚Totschlagargument‘.
Es wird verwendet, um das Gegenüber zu überrumpeln und dessen Argumente zu entkräften. Oft sind Betroffene derart verunsichert, dass die Diskussion dadurch beendet (‚totgeschlagen‘) wird.
Weitere Beispiele für Scheinargumente sind: